Robin und Andreas gewinnen Titel mit Mo Go No Leipzig - höchste Spannung bis zum letzten Pfeil der Bundesligasaison Fita 2007

DBSV-NewsNachdem am ersten und zweiten Spieltag mit dem zweiten Platz eine gute Ausgangsposition in Friedewald erreicht wurde, setzte sich die Erfolgserie auch am dritten Spieltag trotz geschwächtem Mannschaftskader mit Siegen gegen Gelsenkirchen, Jena, Friedewald und dem Vorjahreszweiten Stapelfeld fort. Die auf dem ersten Rang platzierten Hauptstädter festigten durch hohe Ringzahlen und ebenfalls vier Siegen ihre Führung. Am vierten und letzten Spieltag ging es um die "Wurst". Jeder der ersten Vierplatzierten konnte rechnerisch ganz oben auf dem Treppchen landen.

Nur zwei bzw. drei Punkte trennten Oberbauerschaft die mit Radeberg gleichauf lagen von Leipzig und Berlin. Die Messestädter mußte im ersten Spiel gegen das heimische Team von Oberbauerschaft antreten und sich mit 9:7 knapp geschlagen geben. Im zweiten Spiel kam es gegen Radeberg zum Sachsenderby, das klar gewonnen wurde und wichtige Spielpunkte sicherte. Das Dritte brachte mit einem Freilos noch einmal Punkte, weil die Mannschaft aus Oppladen nicht zum Turnier angetreten war. Durch erneute Niederlagen verabschiedete sich Radeberg aus dem Kreis der Medailienanwerter. Durch die bisher gute Bilanz der Berliner reichte ihnen im letzten Match ein Unentschieden gegen den Titelverteidiger Leipzig um den Pokal und den Titel mitnehmen zu können. Das erste der letzten vier Einzelansetzungen gewannen die Messestädter mit 3:1, der Trainer der Berliner stand Kopf und machte seinen Team mit Erfolg ordentlich Druck, sie gewannen alle vier Einzelmatches. Doch Leipzig bewies in der dritten Ansetzung Nervenstärke und holte erneut 3 Punkte. Das hieß 6:6 und Ausgleich, alles hing am seidenen Faden. In der letzten Ansetzung punkteten noch einmal Maik Hermann und Andreas Erdmann klar, alle Berliner jubelten als sie hörten, daß Leipzig nur 2 Einzelpunkte erreichte und das für deren Sieg ja reichte. Auf Matchscheibe eins wurden aber die Ringe immer wieder gezählt Ringe und nur ein Gleichstand festgestellt. Das hieß Stechen. Bei dem Stechen schießt jeder der beiden Schützen nur einen Wertungspfeil, die höhere Ringzahl gewinnt. Bei Gleichstand wird die Entfernung zum Zentrum der Zehn gemessen. Doch zum Messen sollte es nicht kommen, denn Silke Bertram legte mit ihren letzten Turnierpfeil eine 8 dicht an der 9 vor, der Berliner Schütze zeigte Nerven und setzte seinen Pfeil in die 6. Das Mo-Go-No-Team gelang so der zweite Titelgewinn in Folge.