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Die Satzung des BSC Glauchau

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen: "Bogensportclub Glauchau e.V." und hat seinen Sitz in Glauchau. Er wurde am 14.02.2002 gegründet und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hohenstein-Ernstthal eingetragen werden.
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
     
    • das regelmäßige Abhalten von Trainingseinheiten und die Teilnahme an Wettkämpfen in der Sportart Bogenschießen
    • die Durchführung von Bogensport- Wettkämpfen
    • die Erhöhung des Bekanntheitsgrades des Bogensports und die Erweiterung des Glauchauer Freizeitangebotes
    • Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/innen.
       
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins, ausgenommen Auslagen und Aufwandsentschädigungen.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütungen begünstigt werden. 

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Der Verein führt als Mitglieder:
     
    • ordentliche Mitglieder
    • passive Mitglieder
    • Ehrenmitglieder
       
  2. Mitglied des Vereins kann jeder ohne Rücksicht auf Beruf, Rasse und Religion werden, der die Ziele des Vereins unterstützt. Vorraussetzung ist die Anerkennung von Satzung und Regeln des Vereins.
  3. Der Antrag um Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Jugendliche im Alter unter 18 Jahren können nur mit schriftlicher Zustimmung der gesetzlichen Vertreter aufgenommen werden.
  4. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
  5. Zum Ehrenmitglied werden Personen ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
  6. Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.
  7. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Ordentliche Mitglieder haben darüber das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
  8. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.
  9. Die Mitgliedschaft endet:
     
    • durch Austritt, der nur schriftlich für den Schluss eines Kalender-jahres zulässig und spätestens 6 Wochen zuvor zu erklären ist;
    • durch Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis, wenn ein Mitglied 6 Monate mit der Entrichtung der Vereinsbeiträge in Verzug ist und trotz erfolgter schriftlicher Mahnung diese Rückstände nicht bezahlt oder sonstige finanzielle Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht erfüllt hat;
    • durch Ausschluss bei vereinsschädigendem Verhalten, der durch den Vorstand zu beschließen ist. Dem Auszuschließenden ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschlussbeschluss ist dem Auszu-schließenden schriftlich mit Begründung bekannt zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss kann der Auszuschließende schriftlich die nächste Mitgliederversammlung anrufen, die endgültig entscheidet.
  10. Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Rechte und Pflichten gegenüber dem Verein. Im Falle des Ausschlusses dürfen Auszeichnungen nicht weiter getragen werden.
  11. Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Art, Höhe und Fälligkeit legt die Mitgliederversammlung fest.
  12. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Ansprüche des Vereins bleiben hiervon unberührt. 

§ 4 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind:
     
    • die Mitgliederversammlung
    • der Vorstand 

§ 5 Mitgliedsversammlung

  1. Jede Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand einberufen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll einmal jährlich in den drei ersten Monaten des Kalenderjahres stattfinden.
  3. Die Einladung zu einer Mitgliederversammlung hat spätestens zwei Wochen vorher schriftlich mit Angabe der geplanten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse zu erfolgen.
  4. Der Vorsitzende oder sein Vertreter leiten die Versammlung.
  5. Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Leiter der Versammlung und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen.
  6. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes ordentliche Mitglied ab einem Alter von 16 Jahren hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann in der Mitgliederversammlung nur persönlich ausgeübt werden.
  7. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Enthaltungen zählen nicht mit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  8. Außerordentliche Versammlungen finden statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder auf schriftlich begründeten Antrag von mindestens 20 % der Mitglieder. Außerordentlichen Versammlungen stehen die gleichen Befugnisse zu wie den ordentlichen. 

§ 6 Der Vorstand

  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus der/dem Vorsitzenden, dem/der Stellvertreter/in und dem/der Schatzmeister/in. Hiervon ist jeder einzeln zur Vertretung des Vereins gerichtlich und außergerichtlich berechtigt.
  2. Der Vorstand beschließt über die Verteilung einzelner Aufgaben.
  3. Die Wahl des Vorstandes erfolgt für 2 Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines anderen Vorstandes im Amt.
  4. Beim Ausscheiden von einzelnen Vorstandsmitgliedern kann sich der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung durch Vorstandsbeschluss aus der Reihe der Mitglieder ergänzen.
  5. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus, sofern diese Satzung an anderer Stelle keine abweichende Regelung trifft. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung bilden. Bei Bedarf können auf Vorstandsbeschluss einzelne Wahlfunktionen im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Vereins gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach §3 Nr. 26a EstG ausgeübt werden.
  6. Vorstandssitzungen finden jährlich mindestens 6 mal statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich.
  7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit und legt diese schriftlich nieder.
  8. Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Derart gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von allen Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.
 

§ 7 Satzungsänderungen

  1. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  2. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden. 

§ 8 Ordnungen

  1. Es sind Turnier- und Sportordnungen, Wettkampfbestimmungen und Schiedsordnungen der zuständigen Fachverbände für die Mitglieder des Vereins verbindlich.
  2. Die unter 1 aufgeführten Ordnungen sind nicht Bestandteil dieser Satzung. 


§ 9 Schriftverkehr

  1. Auf Wunsch eines Vereinsmitglieds können Nachrichten, die laut Satzung der Schriftform bedürfen, auch mittels E- Mail übermittelt werden. Hierzu führt der Vorstand ein Adressregister mit der entsprechenden Mitgliedsadresse. Die Nachweispflicht für den Nachrichtenempfang gegenüber dem Vorstand liegt dann stets beim Mitglied. Die Möglichkeit des herkömmlichen Schriftverkehrs bleibt hiervon unberührt. 

§ 10 Auflösungsbestimmungen

  1. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Sächsischen Bogenschützenverband e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. 
 
Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Gründungsversammlung am 14.02.2002 beschlossen und in der Mitgliederversammlung vom 28.08.2015 letztmalig geändert.

Satzungen

Hier findet Ihr die Satzung sowie die Ordnungen unseres Vereins. Das ist neben der Finanzordnung auch die Objektordnung für die Bogensportanlage "Rosemarie Förster" am Glauchauer Stausee.

Der gesundheitliche Aspekt beim Bogenschiessen

Bogensport - an der frischen Luft Der Bogensport, eine der ältesten olympischen Disziplinen, erfreut sich in der heutigen Zeit größter Beliebtheit. Dabei steht nicht nur die sportliche Herausforderung im Mittelpunkt, sondern auch das körperliche Wohlbefinden. In der heutigen, so hektischen Zeit, sucht man eine Sportart die dem ganzen Körper zugute kommt. Bogensportplätze sind in der Regel abgelegen vom Alltagslärm und bilden geradezu Oasen der Erholung.

Bogenschießen ist ein gesunder Sport, der kaum Verletzungsrisiken kennt. Mediziner, vor allem Orthopäden, werden bestätigen, dass bei Bogenschützen kaum Probleme mit der Wirbelsäule auftreten, da die Rückenmuskulatur stark ausgeprägt wird und so Schäden entgegenwirkt. Speziell für Behinderte stellt der Bogensport eine ideale Möglichkeit dar, sich sportlich zu betätigen und wird insofern oftmals als Therapie vorgeschlagen.

Es werden Muskulatur, Bänder, Sehnen, Wirbelsäule und Gelenke sowie Atmung, Geist und Seele in Einklang gebracht. Die Konzentration ist in dieser Sportart Voraussetzung, den Bewegungsapparat gezielt einzusetzen. Wie auch bei anderen Sportarten, beginnt man vor dem Training mit Lockerungsübungen (Stretching), um die Muskulatur und die Gelenke auf das Bogenschießen vorzubereiten.

Bogenschießen stärkt die Rückenmuskulatur Bei diesem Sport kommt es besonders auf eine gerade Körperhaltung an. Die Wirbelsäule und das Becken sind aufgerichtet, so dass die Lendenwirbelsäule gerade und nicht im Hohlkreuz steht. Die Knie sind leicht angewinkelt und unterstützen so den geraden Stand.

Heute wird, meist unbewusst, zu flach geatmet. Beim Bogenschießen dagegen, wird der Brustkorb (Thorax) durch die bewusst eingesetzte Atmung (Bauchatmung) positiv beeinflusst. Das Atmen trägt ebenfalls zur Entspannung und Konzentration beim Schießen bei.

Auch führt der Wechsel von Spannung und Entspannung der gesamten Muskulatur zu einem höheren und bewussteren Körperempfinden. Die Kraftanstrengung beim Spannen des Bogens wird nicht, wie beim stupiden Krafttraining, als negativ empfunden.
Im Gegenteil, diese Anstrengung der Muskulatur, geht beim Lösen der Sehne in eine Entspannungsphase über. Eine positive Auswirkung zeigt dieser Sport auch bei Haltungsschäden, hier besonders bei Kindern und Jugendlichen.

Muskelapperat Kurz einige der wichtigsten Muskeln beim Bogenschießen und deren Funktion: Die Rückenmuskulatur, insbesondere der zwischen beiden Schulterblättern liegende Rautenmuskel (M. rhomboidei), wird in der Phase des Bogenspannens eingesetzt. Der Rautenmuskel zieht die Schulterblätter mittelwärts und zugleich etwas nach oben. Über dem Rautenmuskel liegt der Kapuzenmuskel (M. trapezius). Der mittlere Teil des Kapuzenmuskels zieht die Schulterblätter ebenfalls zur Rückenmitte. Der obere Teil wirkt hebend, der untere Teil senkend auf die Schulterblätter. Der Muskel, der den Übergang von der Schulter zum Oberarm (die Wölbung der Schulter) bildet, ist der Deltamuskel(M. deltoideus). Entspringend von Schlüsselbein, Schulterhöhe und Schulterblattgräte, setzt er an der Mitte des Oberarmes an und hebt vor allem den Oberarm bis zur Horizontalen.

Dem Faserlauf entsprechend, zieht die vordere Partie des Deltamuskels den Arm nach vorne und die hintere den Arm nach hinten. Die gesamte Arm- und Handmuskulatur hat hauptsächlich Streckerfunktion. Brust, Zwischenrippenmuskulatur und das Zwerchfell unterstützen die Atmung.

Nicht zu vergessen ist der gemeinschaftliche Rückenstrecker (M. erector trunci). Dieser kräftige Muskelstrang erstreckt sich neben der Wirbelsäule vom Kreuzbein bis zum Hinterhauptbein und ist, wie sein Name schon verrät, für die Streckung des Rückens zuständig.

Die Muskelspannung geht weiter über die Gesäß- und Beinmuskulatur. Dies ist jedoch nur eine grobe Darstellung, der beim Bogenschießen aktiven Muskulatur. Eine detailliertere Aufzählung aller Muskeln würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen. Wie man sieht, ist beim Bogenschießen der gesamte Körper unter Anspannung. Dazu braucht man neben Körperbeherrschung auch Kondition. Richtig, auch Bogenschützen benötigen Kondition! Neben Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit, müssen allerdings auch die koordinativen Fähigkeiten trainiert werden.

Neben der körperlichen Belastung erfordert der Bogensport auch eine Notwendigkeit zu mentalen Übungen. Nur ein ruhiger, entspannter und konzentrierter Geist ist zu guten Leistungen fähig.

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